
18. März 2015
Die Lehre – der erste Baustein zur erfolgreichen Karriere
Für die dritte Ausgabe der Veranstaltung „Schule at Wirtschaft“ der Handelskammer beider Basel öffnete die Stamm Bau AG in Arlesheim Mitte März ihre Tore. Direkt in den Werkstätten und Büros konnten sich interessierte Lehrpersonen und Schulleiter über das breite Ausbildungsangebot des traditionsreichen Bauunternehmens informieren.
Nach dem Schulabschluss wartet ein vielfältiges Ausbildungs- und Berufsangebot auf die Schülerinnen und Schüler. Aus diesem Grund lancierte die Handelskammer beider Basel 2012 den Anlass „Schule at Wirtschaft“, in dessen Rahmen Lehrpersonen und Schulleiter sich direkt in Unternehmen der Region über deren Ausbildungsangebot informieren können, um den Jugendlichen im Entscheidungsprozess beratend zur Seite zu stehen. Denn die duale Berufsbildung findet neben dem gymnasialen Bildungsweg oft weniger Beachtung – zu Unrecht, wie der Besuch bei der Stamm Bau AG verdeutlicht: Eine Lehre ist gerade für leistungsstarke Jugendliche ein optimaler Start in ein vielfältiges Berufsleben und eröffnet gerade auch in Kombination mit der Berufsmatur breite Karrieremöglichkeiten. Die Stamm Bau AG bietet eine ganze Palette an Lehrberufen an. Vom Metallbauer, über den Maurer, Maler, Gipser bis hin zum Schlosser oder Schreiner bildet das 171-jährige Bauunternehmen rund 40 Jugendliche aus, 30 Prozent des heutigen Kaders sind ehemalige Lernende.
Erfolgsmodell duale Berufsbildung
Gerade in der Region Basel, in der viele Unternehmen auf Nachwuchs an Fachexperten angewiesen sind, ist diese betriebseigene Ausbildung besonders wichtig. Da die Jugendlichen direkt in den Betriebsalltag integriert werden, erlernen sie die Qualifikationen, welche später auf dem Arbeitsmarkt tatsächlich nachgefragt werden. Jris Anna Tanner, Leiterin HR und Mitglied der Geschäftsleitung der Stamm Bau AG, bekräftigt in ihrer Begrüssung genau diesen entscheidenden Vorteil des schweizerischen Ausbildungsmodells. Dank der Lehre kann sich der Berufsnachwuchs bereits in jungen Jahren seinen Weg in den Wirtschaftsalltag bahnen – ganz im Gegensatz zu den europäischen Nachbarn der Schweiz ist die hiesige Jugendarbeitslosigkeit dank dem Modell Berufslehre besonders tief.
Im Anschluss an die Betriebsführung gaben die Lernenden der Stamm Bau AG gleich selbst Auskunft und beantworteten zahlreiche Fragen der Lehrpersonen zur Motivation und weiteren Zukunftsplänen. Die Handelskammer will diesen Austausch zwischen Schule und Wirtschaft auch künftig fördern.
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